Schulsport einmal anders - Bericht von Dieter Knopf

Da in unserer Gesellschaft der Bewegungssport eine immer geringere Stellung einnimmt, haben wir vom EHC-Wiesloch uns auf die Fahne geschrieben, den Eishockeysport bekannter zu machen. Insbesondere bei Schülern aller Altersklassen und Heranwachsenden.

Hierzu luden wir die Klasse 6E, der Theodor-Heuss-Realschule Walldorf, zu einem Eishockeytraining der besonderen Art ein. 10 Kinder der Klasse, durften ein Eishockeytraining absolvieren, wie es bei uns üblich ist. Hierzu gehörten natürlich Dehnungsübungen, Lauftraining, Taktik-Übungen und als Abschluss ein Spiel. Die hierzu benötigten Eishockeyausrüstungen, bekamen wir kostenlos von der Firma TOP-on-ICE in Mannheim, zur Verfügung gestellt.

Damit beim Anziehen der Ausrüstungen keine Schwierigkeiten zu befürchten waren, ging ich einen Tag zuvor in die Schulklasse und zeigte am lebenden Objekt (welches übrigens ein Mädchen war, da sich kein Junge traute), wie man eine Eishockeyausrüstung anlegt.

So vorbereitet kamen dann die Schüler am 10.1.2012 in die Eishalle.

Die Eisfläche hatten wir, dank der Zustimmung des Hallenbetreibers, mit Holzbalken abgetrennt und konnten somit gefahrlos das Training abhalten. Auf der restlichen Eisfläche wurde den Nicht-Eishockeyspielern ein Lauftraining angeboten. Auch dies wurde sehr gut besucht.

Nachdem nun die Mädchen und Jungs in Ihre Ausrüstungen geschlüpft und nach Dehnübungen und Aufwärmtraining bereit waren ein Spiel zu beginnen, wurde so manchem klar, wie anstrengend Eishockey tatsächlich ist.

Es hielt aber jeder Spieler bis zum Schluss durch. Ein Schüler wollte ausprobieren, wie sich ein Torwart fühlt, wenn der Puck auf einen zukommt. Hierbei möchte ich bemerken, dass er seine Sache super gemacht hat und ich mir durchaus vorstellen kann, dass er als Nachwuchstormann zu uns stoßen könnte.

Auch die Laufschule möchte ich lobenswert erwähnen. Den meisten Kindern konnte man doch neue Fahrleistungen entlocken. Den Eishockeysport haben wir so wieder ein wenig bekannter gemacht. Bewegung und Spaß hatten alle und das war uns das Wichtigste.

Zum Schluss möchte ich mich noch bei unseren Vorständen Bernhard Eppinger und Stefan Selz recht herzlich bedanken. Ohne sie hätte dieses Event nicht stattfinden können.

Sie waren maßgeblich an der Beschaffung der Ausrüstungen und der Trainingsbetreuungbeteiligt.

Ebenso möchte ich noch einen Dank an Tp-on-ICE Mannheim aussprechen, die uns die Ausrüstungen zur Verfügung gestellt haben.

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